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Pfarreien und Kirchorte

im Pastoralen Raum Burkardroth / Bad Bocklet

PG der Gute Hirte, Burkardroth

Petrus in Ketten – das Patrozinium der Kirche ist in diesem Bild dargestellt. Oder besser – Petrus ohne Ketten, weil ein Engel ihn befreit. Hintergrund dieser Szene ist ein Ereignis aus der Apostelgeschichte: (Apg. 12,6-11)

In der Nacht, ehe Herodes ihn vorführen lassen wollte,
schlief Petrus, mit zwei Ketten gefesselt, zwischen zwei Soldaten;
vor der Tür aber bewachten Posten den Kerker. Plötzlich trat ein Engel des Herrn ein
und ein helles Licht strahlte in den Raum.
Er stieß Petrus in die Seite, weckte ihn und sagte: Schnell, steh auf!
Da fielen die Ketten von seinen Händen.
Der Engel aber sagte zu ihm: Gürte dich und zieh deine Sandalen an! Er tat es.
Und der Engel sagte zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir!
Dann ging er hinaus und Petrus folgte ihm, ohne zu wissen, dass es Wirklichkeit war,
was durch den Engel geschah.
Sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit; und auf einmal verließ ihn der Engel. Da kam Petrus zu sich und sagte:
Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich der Hand des Herodes entrissen hat
und all dem, was das Volk der Juden erhofft hat.

Es ist kein Traum - Gott befreit Menschen, diese Grunderfahrung des Glaubens wird hier deutlich. Gott als der Befreier aus dem Sklavenhaus in Ägypten, Gott befreit sein Volk aus der Verbannung, und immer wieder machen auch einzelne Persönlichkeiten diese Erfahrung: Daniel in der Löwengrube – die Jünglinge im Feuerofen und hier eben Petrus. Auf dem Bild sieht es fast so aus, als würde der Engel den Petrus in die Freiheit schubsen. Die Freiheit, die Gott schenkt ist immer eine Freiheit, die Taten einfordert. Gott geschenkte Freiheit bedeutet immer, sein Leben mit den Begabungen und Fähigkeiten zu gestalten, die Gott dem Menschen geschenkt hat. Ich bin frei für die Mitmenschen, so geht Petrus in der Geschichte auf die anderen Apostel zu. Ich bin frei, Gottes Botschaft zu verkünden, ich bin frei, im Auftrag Gottes zu handeln.

Mehr Informationen zur Pfarrkirche „St. Petrus in Ketten“ Burkardroth finden Sie hier.

Altarbild in der Pfarrkirche St. Petrus in Ketten, Burkardroth

Ein Blick in den Hochchor dieser ehemaligen Klosterkirche. Wir sehen das Grab des Stifterehepaares, wir sehen den Taufstein, die Osterkerze und drei Fenster. Wir schauen auf unser Leben, wie es uns als Christen geschenkt ist. Mag der Tod auch als das einzige Sichere im Leben im Vordergrund zu sehen sein, das Grab ist nicht die Endstation, sondern es liegt im Licht von Ostern. Durch die Taufe ist den Menschen, die auf den Tod und die Auferstehung Christi getauft sind, unsterbliches Leben geschenkt. Wir sind getauft auf den dreifaltigen Gott, symbolisch zu erkennen in den drei Fenstern, die uns daran erinnern, dass Gott der Vater uns das Leben schenkt und auch die Botschaft:

Du, Mensch, bist mein Ebenbild – dir ist die Schöpfung und alles Leben anvertraut. Wir dürfen uns bewusst machen, in Jesus habe ich einen Wegbegleiter, der mich spüren lässt: Du, Mensch, bist nie allein – ich bin bei dir als der gute Hirte. Wir dürfen leben mit dem Heiligen Geist, dem Geschenk Gottes an uns, der uns situationsbedingt, das schenkt, was wir brauchen und der uns ins Herz schreibt: Du, Mensch, sei unbesorgt, weil ich dir gebe, was jetzt not-wendend ist.

Innenansicht der Filialkirche St. Blasius, Frauenroth

Ein Blick auf die Kirche von Gefäll – vom Parkplatz aus. Heute - so sagen es die Menschen - ist es ganz wichtig, dass um die Kirche herum Parkmöglichkeiten sind. Diejenigen, die den Gottesdienst mitfeiern, kommen zum Teil mit dem Auto. Nicht nur ein Hinweis für die konkrete Gestaltung für das Umfeld von Kirche – so weit dies möglich ist –, sondern ein Impuls, den es allgemein zu beachten gilt.

Wie gastfreundlich zeigt sich die Kirche ? Sind in der Kirche alle willkommen oder spürt einer, der seltener kommt, den fragenden Blick: Was willst du hier? Die eingezeichneten Parkplätze sind alle gleich, gilt diese Gleichheit auch für alle, die kommen, egal mit welcher Lebensgeschichte sie unterwegs sind. Nicht nur das Umfeld hat sich verändert, sondern auch die Kirche selbst. Da sehen wir einen Erweiterungsbau. Kirche verändert sich, sie muss nicht mit der Zeit gehen, aber sie muss Antworten geben können auf die Fragen der Zeit.

Und damit wir es nicht vergessen, es geht hier nicht um das Kirchengebäude, es geht um die Kirche aus lebendigen Steinen, um die Kirche als Gemeinschaft von Christen, nach dem Wort aus dem Petrusbrief: Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen.
(1.Petr 2, 5)

Wenn Sie mir über die Kirche "St. Antonius" in Gefäll wissen wollen, klicken Sie hier.

Außenansicht der Kuratiekirche St. Antonius von Padua, Gefäll

Wer bist denn du – diese Frage stelle ich mir, wenn ich sehe

  • eine Königskrone
  • einen Lilienstab
  • eine Dornenkrone
  • königliche Gewänder .....

... gut, dass jemand deinen Namen darunter geschrieben hat: St. Ludwig
Und zum Hl. Ludwig dann kann ich nachlesen:
Französischer König, der im 13. Jahrhundert lebte,
der an Kreuzzügen teilnahm und die Dornenkrone Jesu als Reliquie mitbrachte,
der als gerechter und fürsorglicher König bei den Untertanen beliebt war.

Wer bist du – auch wenn ich jetzt weiß, dass du dieser Heilige bist,
dieser Heilige, dem diese Kirche geweiht ist,
Wer bist du für uns heutige Menschen,

  • ohne Könige
  • Reliquienverehrung – naja
  • Patron – auch aus der Mode gekommen ....

Wer bist du – lass es mich so sagen:
Du bist der Mensch, der mich anfragt:

  • ? was ist dir wichtig im Leben
  • ? wofür setzt du deine Kraft und Energie ein
  • ? welche Traditionen hältst du hoch
  • ? wie übernimmst du Verantwortung für Andere

Hier finden sie nähere Informationen zur Kirche "St. Ludwig" in Oehrberg.

Figur des Hl. Ludwig in der Filialkirche Oehrberg

Ein Bischof und zwei Kerzen – der heilige Blasius - der durch die Jahrhunderte aktuell geblieben ist durch den Segen, der seinen Namen trägt. Um den 3. Februar, den Gedenktag des Heiligen, wird der Blasius-Segen gespendet, in dem besonders für die Gesundheit des Menschen gebetet wird. Im offiziellen Segensbuch der Kirche heißt es:

> Der Mensch ist segensbedürftig. Er verlangt nach Heil, Schutz, Glück und Erfüllung seines Lebens. Darum sprechen sich Menschen gegenseitig Segen zu. Sie wünschen sich Gutes. Vor allem erhoffen und erbitten sie Segen von Gott. <

Wir dürfen uns sicher sein, dass dieser Segen Gottes bei uns ankommt. Es werden nicht immer unsere Wünsche und unsere Hoffnungen und Vorstellungen erfüllt, aber es gilt, was Dietrich Bonhoeffer gesagt hat:

Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen. Und seine Verheißung ist: Du wirst leben. Davon erzählen auch die Legenden über den Hl. Blasius, der selbst den Blutzeugentod für Christus gestorben ist.

Hrer finden sie mehr zu der Kirche "St. Blasius" in Katzenbach.

Ansicht der Figur St. Blasius in der Filialkirche Katzenbach

Der heilige Laurentius – der Kirchenpatron – schaut mich an, auffallend der Grill, das Werkzeug, mit dem er zu Tode gekommen ist, der Palmwedel als Zeichen dafür, dass er selbst im Tod gesiegt hat, und das Buch der Bücher – die Bibel, in der aufgeschrieben ist, dass Gott immer den Weg ins Leben schenkt.

Die Legende erzählt, dass Laurentius den Blutzeugentod für Christus gestorben ist, weil er dem römischen Kaiser als Schätze der Kirche die Armen in Rom gezeigt hat. Der Kaiser wollte den Reichtum der Kirche für sich haben und Laurentius, der für die Güter der Kirche zuständig war, hat dem Kaiser deutlich vor Augen gestellt: Es geht um den Menschen, wenn du einen Schatz dir erwerben willst.

Dieser heilige Laurentius fragt uns an:

Auf welchen Schatz richtest du dich aus ....

  • ? gerade auch heute eine aktuelle Frage
  • ? der Mensch oder der Profit
  • ? der Mensch oder die Leistung, die er erbringt
  • ? der Mensch oder die Kosten, die er verursacht .....

Hier finden Sie mehr Informationen zur Kirche "St. Laurentius" in Premich.

Skulptur des Hl. Laurentius in der Pfarrkirche Premich

Durch das geöffnete Fenster die Kirche im Blick. Blumen und Bäume davor auch ein Vorfahrtsschild können wir entdecken.
.... einfach ein schönes Bild - oder mehr als ein Bild ....
eine An-sprache, weil das Bild mich anspricht und mir vor Augen stellt, wie ich mir Kirche wünsche:

  • offen
  • lebendig
  • bunt
  • einladend
  • am Weg
  • nicht einschränkend
  • Schutz bietend
  • .....

Hier finden Sie hähere Informationen zur Kirche "St. Sebastian" in Stangenroth.

Außenansicht der Pfarrkirche St. Sebastian in Stangenroth

Die Kirche – mitten im Dorf - Gottes Haus als Haus in der Nachbarschaft
Gott als Nachbar, der an meinem Leben Anteil nehmen möchte. Ein Bild wird zu einer Zusage, die in einem Lied so besungen wird:

Gott, du bist da, wo Menschen leben, lieben, hoffen, leiden, sich sorgen ....
Und dieses Dasein Gottes ist dann das Licht, das meinem Leben einen ganz besonderen Glanz verleiht.
Dieses Dasein Gottes ist wie ein Baum, der davon kündet, Leben blüht –
auch wenn es vorher Winter war und alles wie abgestorben erschienen ist.
Dieses Dasein Gottes krönt mein Leben, Gottes Dasein erhebt mein Dasein
und lässt mich aufatmen und schenkt Ausblick und öffnet neue Perspektiven.
Und wenn ich die Antennen richtig ausrichte, strahlt in mein Leben Gottes Programm,
das die Überschrift trägt: Ich – Gott - bin da, damit du Leben in Fülle hast.

Hier finden Sie nähere Informationen zur Kirche "St. Oswald" in Stralsbach.

Ortsansicht von Stralsbach mit Pfarrkirche St. Oswald

die lächelnde Mutter Gottes ....

schon am Ortsrand werden die Besucher mit diesem Hinweis begrüßt.
Vom ehemaligen Kloster in Frauenroth ist diese Figur der Mutter Gottes mit dem Jesus-Kind
durch nicht ganz geklärte Umstände nach Lauter gekommen.

In der Kirche hat die lächelnde Mutter Gottes einen Ehrenplatz im linken Seitenschiff
und lädt alle Besucher ein, sie anzuschauen und sich von ihrem Lächeln anstecken zu lassen.

Maria ist erfreut über die Geburt ihres Sohnes Jesu -
und möchte diese Freude weitergeben auch im Wissen,
dass es nur Momente im Leben sind, die so strahlen lassen.
Die Geschichte der jungen Frau aus Nazareth, die so überraschend Mutter wird,
kennt auch all das Andere im Leben:

  • viele Fragen, wie soll ich das alles schaffen
  • Auseinandersetzung mit ihrem Kind
  • das Nicht-Wissen, wie der Weg weiter geht

... und doch immer das Gottvertrauen, dass er mich begleitet, dass er mich beschenkt ....
dass er mich immer wieder neu lächeln lässt .... 

Für mehr Informationen zur Kirche „Johannes Enthauptung“ in Lauter klicken Sie hier.

Muttergottes-Skulptur in der Filialkirche St. Johannes Enthauptung, Lauter

Maria Himmelskönigin -
ganz ehrlich Maria, wenn ich so direkt sein darf und im Schauen auf dich, dich auch gleich frage:
Passt du so noch in unsere Zeit, in der wir mit Königinnen ganz andere Bilder verbinden.
Selbst die realen Königinnen in unserer Zeit scheinen zu suchen, wie sie sich zeigen sollen.

  • Hoheitsvoll oder mitten im Volk -
  • von oben herab oder auch zwischen allem Elend -
  • huldvoll winkend oder fest zupackend -
  • politisch neutral oder Position beziehend -

Du hast es schwer, Maria, weil du nicht mehr reagieren kannst wie Königinnen heute,
aber dein Vorteil ist dann auch wieder der, dass du in „tausend Bildern" dich zeigst.
Du bist ja nicht nur die Himmelskönigin, du bist auch die Mutter und die Frau unter dem Kreuz.
Du bist die offene Frau, die sich ansprechen lässt und die ihre Lebenspläne verändert.
Du bist die Königin der Herzen und nimmst dich zurück und zeigst uns deinen Sohn.
Maria – gut, dass du so dastehst und mich zu Fragen einlädst ....

Hier finden sie mehr Informationen zur Kirche "Mariä Himmelfahrt" in Waldfenster.

Muttergottes-Skulptur in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Waldfenster

PG Heiliges Kreuz, Bad Bocklet

Zur Geschichte der Pfarrei

Das Dorfbild prägen die Kirchtürme der alten Kirche 'St. Mauritius' und der neuen Kirche „St. Laurentius'.

  • Die alte Kirche besticht durch ihren „Julius-Echter-Turm". Über dem Portal ist das Wappen des Fürstbischofs eingemauert. Im Turm, dem ältesten Teil der Kirche, sieht man an der linken Seite ein kleines Grabmal mit dem „burdianischen" Wappen, eines begüterten Geschlechtes, das in Bad Bocklet und Münnerstadt ansässig war. Als Pfarrkirche wurde sie bereits 1373 erstmals erwähnt.
  • Nachdem die alte Kirche für die steigende Kirchenbesucherzahl zu klein wurde, baute man in den 1950er Jahren eine neue Kirche. Am 20.9.1959 wurde die neue Kirche 'St. Laurentius' von Bischof Josef Stangl eingeweiht. Die Glasfenster in der Seitenkapelle zeigen den Hl. Laurentius und die Gottesmutter und Sinnbilder der Lauretanischen Litanei. Curd Lessing hat auch die 200 m² große Altarwand gemalt. Als beherrschenden Mittelpunkt hat er Christus, den Herrn, dargestellt, von dem aus sich die Gnadenflut ergießt.

Das Dorfbild prägen die Kirchtürme der alten Kirche 'St. Mauritius' und der neuen Kirche „St. Laurentius'.

  • Die alte Kirche besticht durch ihren „Julius-Echter-Turm". Über dem Portal ist das Wappen des Fürstbischofs eingemauert. Im Turm, dem ältesten Teil der Kirche, sieht man an der linken Seite ein kleines Grabmal mit dem „burdianischen" Wappen, eines begüterten Geschlechtes, das in Bad Bocklet und Münnerstadt ansässig war. Als Pfarrkirche wurde sie bereits 1373 erstmals erwähnt.
  • Nachdem die alte Kirche für die steigende Kirchenbesucherzahl zu klein wurde, baute man in den 1950er Jahren eine neue Kirche. Am 20.9.1959 wurde die neue Kirche 'St. Laurentius' von Bischof Josef Stangl eingeweiht. Die Glasfenster in der Seitenkapelle zeigen den Hl. Laurentius und die Gottesmutter und Sinnbilder der Lauretanischen Litanei. Curd Lessing hat auch die 200 m² große Altarwand gemalt. Als beherrschenden Mittelpunkt hat er Christus, den Herrn, dargestellt, von dem aus sich die Gnadenflut ergießt.
Außenansicht der Pfarrkirche St. Laurentius, Bad Bocklet

Das Schloß Aschach war zur Stauferzeit Sitz der Grafen von Henneberg und wahrscheinlich auch zeitweiliger Aufenthaltsort des aus dieser Familie stammenden Minnesängers Otto von der Botenlauben (um *1175).

Im Gefolge der Grafen von Henneberg werden 1331 ein 'Cunradus', genannt Ernst und ein 'Bertholdus von Meiningen' erwähnt. Die Schlosskapelle war allerdings unabhängig von der Pfarrei Aschach. Ob sich im Dorf eine Kirche oder Kapelle befand, ist ungeklärt.

Die heute noch stehende Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit wurde 1447 vollendet. An den Schlusssteinen des Chorgewölbes sind die Wappen der Grafen Georg von Henneberg und seiner Gemahlin Johanna von Nassau angebracht, welche den Bau der Kirche veranlassten.

Damals gehörten zur Pfarrei die Filialen Stangenroth, Wollbach und Burkardroth. Die von Fürstbischof Echter von Mespelbrunn (1573 – 1617) eingeleiteten Reformen zur Erneuerung des Katholischen Glaubens wurden nur allmählich in Aschach wirksam.

Zu Pfarrei Aschach gehörten inzwischen der Ortsteil Neuses und Großenbrach. 1582/83 erhielt (Bad) Bocklet von der Pfarrei pfarrliche Rechte…..

Eine umfangreiche Außenrenovierung des Gotteshauses wurde 1975 durchgeführt. In den Jahren 1971 und 1978 wurde die Pfarrkirche im Geiste der neuen Liturgie unter Berücksichtigung ihrer baulichen Entwicklung restauriert. Heute gehört Aschach mit der Filiale Großenbrach zur Pfarreiengemeinschaft 'Heiliges Kreuz Bad Bocklet'

Pfarrheim

Zwischen Kirche und Pfarrhaus steht seit 1988 ein Pfarrheim. Im Obergeschoss befinden sich ein etwa 80 Quadratmeter großer Saal mit Kaffeeküche und einem kleinen Rauf und im Untergeschoss die Pfarrbücherei und Toiletten. Ansprechpartner für das Pfarrheim ist Kirchenpfleger Matthias Pancochar.

Friedhofskapelle

Sehenswertes Holzrelief auf dem Altar in der Friedhofskapelle. Es zeigt ein Pietà, geschaffen von Bildhauer und Maler Balthasar Schmitt. Der Künstler wurde am 29. Mai 1858 in Aschach geboren. Er arbeitete und wirkte in München und studierte in Italien. Seine größte Auftragsarbeit waren Apostelfiguren für Fond du Lak in den USA. Ab 1906 lehrte er an der Münchner Kunstakademie kirchliche Plastik. Mitten in er Arbeit verstarb Professor Balthasar Schmitt am 1. Mai 1942 in München. Sein Grabmal befindet sich vor der Friedhofskapelle in Aschach.

Außenansicht der Pfarrkirche Allerheiligste Dreifaltigkeit, Aschach

Geschichtliches über die Filiakirche Großenbrach Im Jahr 1965 hat man mit dem Bau begonnen. Nach 3-jähriger Bauzeit wurde die Kirche (früher Kapelle) von Weihbischof Alfons Kempf eingeweiht.

In den Jahren 1992/93 wurde die Kirche komplett von Innen und Außen renoviert. Neue Fenster wurde eingebaut, Buntfenster und Altarbild neu angebracht. Folgende Figuren sind in der Kirche zu finden: Hl. Josef, Hl. Maria, Hl. Wendelinus und Patronat St. Andreas.

Auch ein Stationsweg würde neu angeschafft. Die Kirche wird in den Wintermonaten mit elektrischen Öfen beheizt. Ca. 130 Personen können den Gottesdienst mitfeiern.

Neben der Kirche befindet sich unsere neue Leichenhalle, die am 30. November 2002 eingeweiht wurde.

Außenansicht der Filialkirche St. Andreas, Großenbrach

Geschichtliches über die Pfarrei Steinach

Steinach liegt im Tal der Fränkischen Saale an einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung und ist durch das Riemenschneiderkreuz in seiner Pfarrkirche weithin bekannt. Von weitem grüßt der hohe Kirchturm mit seiner Echterspitze und prägt das Ortsbild bis heute.

Ursprünglich gehörte der Ort Steinach zur Urpfarrei Brend, die aus königlichem Besitz im Jahre 974 an das Stift Aschaffenburg fiel. Seit 1307 war das Dorf im Besitz der Zisterzienserabtei Maria Bildhausen. Von dort aus wurde auch die Seelsorge des Ortes betrieben. Die Pfarrei bestand damals aus den Orten Steinach und Ebersbach. Zur Pfarrei gehörten insgesamt mehr als 13 Filialkirchen. 1588 leitete Fürstbischof Julius Echter die Pfarreigründung ein. 1590 schließlich wurden beide Pfarreien getrennt und eigenständig. 1691 ging die Pfarrei endgültig vom Kloster Bildhausen an das Hochstift Würzburg über. Die Pfarrkirche ist dem Hl. Nikolaus von Myra und der Hl. Katharina von Alexandrien geweiht. Der heutige Kirchenbau wurde vor 1496 begonnen und 1502 vollendet. Der älteste Bereich ist der Chorturm. Die älteste Glocke datiert auf das Jahr 1474 und trägt die Inschrift „hilf got avs aller not“. Demnach muss also bereits ein älteres Kirchengebäude vorhanden gewesen sein. An der Südostseite der Kirche befindet sich die erst später entdeckte Jahreszahl MCCCCLII (1452). Von diesem Vorgängerbau ist nichts mehr erhalten.

1613 – 1615, zur Zeit des Fürstbischofs Julius Echter wurde der Kirchturm erhöht und die Kirche erweitert. Die Statuen des Hl. Nikolaus und der Hl. Katharina wurden erworben. 1733 wurde die Kirche renoviert und erfuhr mit Sicherheit eine barocke Umgestaltung. 1854 wurde die Kirche im neogotischen Baustil vergrößert und erhöht. Damals erhielt der Kirchenraum seine heutigen Ausmaße. Die Innenausstattung der Kirche wurde dem jeweiligen Zeit angepasst. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das heute so berühmte Riemenschneiderkreuz, nachdem es viele Jahrhunderte verborgen und vergessen war, durch den Steinacher Pfarrer Kolb auf dem Kirchenboden wiederentdeckt. Eine darin enthaltene Urkunde wies es als eigenhändiges Werk Tilmann Riemenschneiders aus. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es in Schloss Banz ausgelagert. In den letzten Wochen des Krieges im April 1945 erlitt die Kirche beim sogenannten Kampf um Steinach schwere Schäden. Nach Instandsetzung des Gotteshauses kehrte das Kreuz wieder in die Gemeinde zurück. Seit der letzten Renovierung 2005 hat es seinen würdigen Platz im Zentrum des gotischen Choruntergeschosses gefunden. Viele hunderte Besucher kommen jedes Jahr, um die Kirche und ihr berühmtes Kreuz zu besuchen, zu betrachten und Besinnung im Gebet in unserer Kirche zu finden.

Außenansicht der Pfarrkirche St. Nikolaus, Steinach

Geschichtliches über die Kuratie Windheim

um 300 - auf diese Zeit wird eine römische Münze mit dem Bildnis des römischen Kaisers Diokletian zurück datiert, die in der Nähe Windheims gefunden wurde.

1243 - (erste urkundliche Erwähnung Windheims) Hermann Graf von Henneberg übergibt dem Bischof von Würzburg und der Würzburger Kirche den Berg Henneberg und die Dörfer Windheim und Reichenbach. Windheim war demnach in den Händen

  • Als Wallfahrtsort ist Windheim schon sehr früh genannt. Besondere Verdienste um die Wallfahrt hatte sich der Deutschherrenorden erworben, der die Wallfahrt durch Priester des Augustinerordens in Münnerstadt versehen ließ.
  • Die Sakristei der Kirche, ursprünglich ihr Chor, ist mittelalterlich, erbaut um 1420. Ab 1584 erscheinen die standesamtlichen Eintragungen in den Pfarrbüchern zu Steinach.

Genaue Angaben über den Ursprung der Wallfahrt und des Gnadenbildes fehlen allerdings. Man nimmt an, dass in alter Zeit an der Stelle, an der heute die Kirche steht, ein Bildstock mit dem heutigen Gnadenbild stand. Aber bald wurde hier eine Kapelle und später eine Kirche errichtet, die in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges mehrmals verbessert wurde. So kann man in den Schriften des Jahres 1643 lesen: „Der Steinmetz Kaspar Hirn baute der Windheimer Kirche den Turm." Die Arbeiten fanden mit der Errichtung eines gotischen Chores mit Kreuzrippengewölbe und Maßwerkfenstern unter Komtur Zollner von Rotenhahn 1654 ihren Abschluss. Dieser gotische Chorraum dient heute als Sakristei.

  • Im Jahre 1820 wurde die Kirche neu gebaut und zwar so groß, dass sie gut die doppelte Einwohnerzahl des Dorfes fassen konnte. Das Gnadenbild, das früher in einer Nische an der Wand war, steht heute über dem Tabernakel des rechten Seitenaltars. Die beiden Nebenaltäre zieren die Bilder „Maria Verkündigung" (links) und„Maria Heimsuchung" (rechts), die einst zur Rokokoausstattung der Würzburger Marienkapelle gehörten. Die Statuen stellen die hl. Anna und den hl. Joachim, die Eltern Mariens, sowie den hl. Wendelin und den hl. Valentin dar. Das Hochaltarbild zeigt Christus am Kreuz.........

.... Mehr geschichtliche Hintergründe können Sie erfahren, wenn Sie die Datei "Geschichtliches" öffnen.

Geschichtliches

Hier handelt es sich um eine sehr umfangreiche Datei (ca 30 MB).
Deshalb dürfte das öffnen längere Zeit in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen

https://de.wikipedia.org/wiki/Mari%C3%A4_Geburt_(Windheim)

Außenansicht der Kuratiekirche Mariä Geburt, Windheim